Stefan Rudolph
dabei seit 1993
Hallo,
ich bin Stefan und bin seit 1993 in der Jugendfeuerwehr Offenbach. Damals hatte die JF gerade ihr 10-jähriges Jubiläum zu dem mich ein Klassenkamerad, der selbst in der JF war, mitgenommen hatte. Ein lustiger Haufen, so dachte ich und beschloss, mir den Laden mal näher anzusehen.
Schnell hatte ich Gefallen daran gefunden und so war ich ganz stolz, als ich dann endlich aufgenommen war und meine Uniform erhalten habe.
Bevor ich zur JF gekommen bin, habe ich Leichtathletik und Karate gemacht. Doch beide Sportarten waren nicht so die Erfüllung für mich und vor allem nicht jugendgerecht gestaltet. Es ging nur um den Sport und der Spaß fiel hinten runter.
Da konnten mich die vielen Ausflüge z. B. zum Feuerlöschboot, zur Flughafenfeuerwehr oder in Erlebnisparks schnell überzeugen. Auch die Übungen mit den Feuerwehrautos haben mir sehr viel Spaß gemacht.
Erstmal musste man natürlich auch etwas lernen, aber wo ist das nicht so? Dafür war ich umso glücklicher, meinen Eltern an den Abschlussübungen zeigen zu können, was ich alles gelernt hatte.
Das alles hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich mich mehr mit einbringen wollte und so wurde ich 1996 zum Jugendsprecher gewählt und hatte dieses Amt bis 1998 inne.
1998 wurde ich dann für ein Jahr lang Betreuer, da ich zum Zeitpunkt der Wahlen zum Gruppenleiter noch nicht volljährig war. 1997 konnte ich dann auch endlich in die Einsatzabteilung überwechseln und habe mir damals die Freiwillige Feuerwehr Bieber ausgesucht.
1999 war es dann endlich soweit und ich wurde gewählter Jugendgruppenleiter und übernahm gleich das Amt des Kleiderkammerwartes von Andreas, der in diesem Jahr als Gruppenleiter aufgehört hatte.
In dieser Funktion bin ich bis zu meiner Wahl zum stellvertretenden Stadtjugendfeuerwehrwart 2004 tätig gewesen. Schon vor meiner Wahl hatte ich mich um die Präsentation der Jugendfeuerwehr nach Außen hin stark engagiert. Ich fotografierte, was das Zeug hielt und präsentierte zum Jahresende meinen Jahresrückblick in Bildern und setzte mich für die Pressearbeit ein.
Natürlich sind im Jahr 2006, als ich das Amt des Stadtjugendfeuerwehrwartes übernommen habe, einige Aufgaben dazugekommen, aber dafür hatte ich auch mehr Möglichkeiten, meine Ideen umzusetzen.
So versuchte ich die Eltern stärker ins Geschehen der JF mit einzubinden, in dem ich Radtouren und Grillabende sowie gemeinsame Weihnachtsfeiern organisierte.
Bei Festen und Aktionstagen der Jugendfeuerwehr, sowie nach Zeltlagern freuten wir uns dann wiederum, wenn die Eltern uns mit Manpower unterstützten.
Die Repräsentation der Jugendfeuerwehr Offenbach lag mir schon immer stark am Herzen, so dass ich meine Jahresrückblicke noch ausgeweitet hatte und wir dank Yvonne und Björn erstmalig auch einen kleinen BF-Tag-Dokumentationsfilm zeigen konnten.
In der Freiwilligen Feuerwehr bin ich seit 1997 aktiv dabei. Hier war ich von 2000 bis 2003 im Vorstand als „Vertreter der Jugend in der Einsatzabteilung“ tätig und hatte auch hier seit 2003 das Amt des Kleiderkammerwartes übernommen.
Privat habe ich nach meinem Abitur im Jahr 2000 erst mal meinen Zivildienst im Hausnotruf und Krankentransport geleistet.
Dann studierte ich Allgemeine Feinwerktechnik an der Fachhochschule Frankfurt und habe meine Diplomarbeit bei der Firma VDO Automotive AG, einem Unternehmen des Continental-Konzerns geschrieben.
Anschließend habe ich bei der Firma Invensity GmbH in Wiesbaden gearbeitet. Je nach Projekt war ich in ganz Deutschland unterwegs und konnte somit leider nicht immer für die Jugendfeuerwehr dabei sein, weshalb ich 2008 auch mein Amt als Stadtjugendfeuerwehrwart an Andy weitergegeben habe.
Inzwischen arbeite ich bei der Firma Magna Electronics Europa GmbH & Co. KG in Sailauf, in der Nähe von Aschaffenburg. Dort kümmere ich mich um das Anforderungsmanagement zwischen uns und den Kunden im Fussgängerschutzbereich für Kraftfahrzeuge.
Neben meiner Frau, Job, Haushalt und Feuerwehr bleibt natürlich nicht unbedingt viel Zeit mehr für andere Hobbys. Doch trotzdem bin ich gerne in der Natur und genieße jene Momente ganz besonders, wenn ich bei schönen Wetter draußen sein und die Natur genießen kann. Ob zu Fuß oder per Fahrrad.
Stefan Rudolph